Ein Tag als Rettungsassistent
Welche Aufgaben hat ein Rettungsassistent zu erfüllen und wie läuft der Alltag eigentlich wirklich ab?...
Nicht nur an Land,sondern auch auf hoher See ist der Rettungsdienst der Johanniter im Einsatz. Das nennt sich Offshore-Rettung. Seit über zehn Jahren sind unsere Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Einsatz, um auf Windparks, Plattformen und Schiffen in der Nord- und Ostsee für Sicherheit zu sorgen. Rund um die Uhr, selbst bei Sturm und Wellengang. Mehr als 773.700 Einsatzstunden und über 9.786 Behandlungen hat unser Team bereits geleistet. Doch wie sieht die Arbeit in der Offshore-Rettung eigentlich genau aus?
Offshore-Rettung bedeutet, dass Rettungsdienste ihre medizinische Notfallversorgung auf den weiten Gewässern ausüben – insbesondere in Windparks oder auf Bohrinseln. Hier können Verletzungen, plötzliche Erkrankungen oder Notfälle aufgrund der abgelegenen Lage und schwierigen Bedingungen besonders herausfordernd sein. Unsere Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sind speziell ausgebildet, um in dieser Umgebung schnell und effektiv zu helfen, oft unter extremen Wetterbedingungen.
Zuallererst: Es gibt einen klaren Unterschied zwischen See- und Luftrettung, der vor allem in den eingesetzten Rettungsmethoden liegt. Während bei der Seerettung speziell ausgerüstete Schiffe oder Boote zum Einsatz kommen, wird bei der Luftrettung ein Hubschrauber genutzt, um schnell und flexibel in Notfallsituationen zu reagieren. Die Luftrettung ist insbesondere dann wichtig, wenn es darum geht, Verletzte oder Erkrankte schnell vom offenen Meer oder von schwer zugänglichen Offshore-Anlagen zu evakuieren. Im Gegensatz dazu kann die Seerettung vor allem bei weniger extremen Wetterverhältnissen und kurzen Distanzen effektiver sein.
Zuallererst: Es gibt einen klaren Unterschied zwischen See- und Luftrettung, der vor allem in den eingesetzten Rettungsmethoden liegt. Während bei der Seerettung speziell ausgerüstete Schiffe oder Boote zum Einsatz kommen, wird bei der Luftrettung ein Hubschrauber genutzt, um schnell und flexibel in Notfallsituationen zu reagieren. Die Luftrettung ist insbesondere dann wichtig, wenn es darum geht, Verletzte oder Erkrankte schnell vom offenen Meer oder von schwer zugänglichen Offshore-Anlagen zu evakuieren. Im Gegensatz dazu kann die Seerettung vor allem bei weniger extremen Wetterverhältnissen und kurzen Distanzen effektiver sein.
Ein typischer Alltag für eine Notfallsanitäterin oder einen Notfallsanitäter in der Offshore-Rettung beginnt oft mit einer Besprechung des täglichen Einsatzplans und den aktuellen Bedingungen auf dem Meer. Je nach Standort und Wetterbedingungen kann der Tag sehr unterschiedlich ausfallen.
Danach folgt eine regelmäßige Kontrolle der medizinischen Ausrüstung, wie Beatmungsgeräte, EKG-Monitore und Schmerzmittel, um sicherzustellen, dass alles für den Notfall bereit ist. Die Offshore-Team führen regelmäßige Übungen und Trainings durch. Sie lernen zum Beispiel, Personen aus großen Höhen oder schwierigen Umgebungen zu retten.
Ein großer Teil des Alltags besteht darin, in Bereitschaft zu bleiben. Je nach Lage der Offshore-Anlage – Windpark, Bohrinsel oder Schiff – können medizinische Notfälle auftreten. Dazu gehören Verletzungen bei der Arbeit oder plötzliche Erkrankungen. In diesen Fällen muss man schnell zur Stelle sein, führt Erste Hilfe durch und bereitet die Evakuierung vor, falls notwendig.
In der Regel ist man mit einem kleinen, spezialisierten Team unterwegs und arbeitet eng mit anderen Rettungsdiensten zusammen – sei es per Boot oder Hubschrauber.
Am Ende des Tages reflektiert das Team den Einsatz, bevor der nächste ansteht. Das Team lebt und arbeitet gemeinsam, das stärkt die Gemeinschaft und schafft eine positive Arbeitsatmosphäre.
Das Gehalt von Notfallsanitätern in der Offshore-Rettung variiert je nach Erfahrung und Arbeitgeber. In der Regel liegt das Gehalt zwischen 3.000 und 4.500 Euro brutto pro Monat. Langfristig können Zulagen und Schichtarbeit das Gehalt zusätzlich erhöhen.
"Offshore" bedeutet wörtlich "außerhalb des Festlands" und bezeichnet Orte, die sich auf dem offenen Meer befinden. Offshore-Arbeiten beziehen sich oft auf Tätigkeiten, die auf Bohrinseln, Windkraftanlagen oder Schiffen stattfinden.
Arbeiten auf Offshore-Anlagen ist besonders herausfordernd. Du bist oft auf das Wetter und die Gegebenheiten des Meeres angewiesen. Die Arbeit ist intensiv, aber auch spannend und abwechslungsreich. Teamarbeit und schnelles Reagieren auf Notfälle sind unerlässlich.
Die Arbeit auf einer Bohrinsel kann durchaus gefährlich sein, da schwere Maschinen, wechselhaftes Wetter und das Arbeiten in großen Höhen ein gewisses Risiko mit sich bringen. Regelmäßige Sicherheitschecks und strenge Vorschriften sorgen dafür, die Gefahr für Beschäftigte zu minimieren.