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5 Fra­gen an den Sanitätsdienst

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen eines Festivals, wenn Hilfe gebraucht wird? Während tausende Menschen feiern, sind Sanitäterinnen und Sanitäter im Einsatz, behalten den Überblick und kümmern sich um kleine und größere Notfälle. Wir haben mit Tim gesprochen, der als ehrenamtlicher Rettungssanitäter bei den Johannitern tätig ist. Regelmäßig hilft er auf Festivals aus und kennt die Herausforderungen und Aufgaben vor Ort.

Ein Interview mit Tim

Tim Wagner ist 26 Jahre alt und ehrenamtlicher Rettungssanitäter bei den Johannitern. Zum Sanitätsdienst kam er schon früh über den Schulsanitätsdienst – das ist inzwischen rund zwölf Jahre her. Heute ist er regelmäßig auf Festivals im Einsatz, unter anderem beim Deichbrand, und sorgt dort mit seinem Team für die medizinische Versorgung der Besucherinnen und Besucher.

Unsere 5 Fragen

Frage 1 – Was macht dir besonders Spaß an deinem Ehrenamt?

Das ist definitiv die Abwechslung! Wir sind bei so vielen verschiedenen Veranstaltungen und wir kommen in Bereiche rein, in die Menschen sonst nicht reinkommen. Das reizt mich unfassbar, weil man immer wieder neue Dinge entdeckt und vielleicht Dinge sieht, die man von der anderen Seite nicht so sehen würde.

Frage 2 – Wie bist du Rettungssanitäter geworden?

Ich habe im Schulsanitätsdienst angefangen, bin dann ehrenamtlich zu den Johannitern gekommen und habe nach dem Abitur meine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht.

Frage 3 – Wie sieht dein Alltag beim Sanitätsdienst aus?

Ich mache das nicht hauptberuflich. Wir haben regelmäßige Dienstabende, an denen wir zum Beispiel die Fahrzeuge pflegen und uns vorbereiten. Dazu kommen dann unsere Einsätze oder Sanitätsdienste, zu denen wir rausfahren – etwa zu Veranstaltungen, Fußballturnieren oder eben auch zum Deichbrand-Festival.

Frage 4 – Mit welchen Herausforderungen hast du zu kämpfen?

Das ist natürlich sehr unterschiedlich. Im Rettungsdienst geht es oft stark um Eigenschutz, also darum, sich abzusichern und nie alleine unterwegs zu sein, weil man nie weiß, wie eine Person in einer Situation reagiert. Hier auf dem Festival ist das anders: Die Leute sind in der Regel sehr gut drauf, da gibt es im Normalfall keine Probleme. Wichtiger sind hier eher andere Dinge – zum Beispiel das Wetter. Also ausreichend trinken, eine Sonnenkappe dabei haben und trotzdem den Regenponcho in der Tasche nicht vergessen.

Frage 5 – Was macht den Festival-Einsatz so besonders?

Manchmal entwickeln solche Einsätze eine ganz eigene lustige Dynamik: Dann kommen Freunde aus dem Nachbarzelt vorbei und wollen noch eine Runde Flunkyball spielen oder im Behandlungszelt fangen Leute an, Lieder zu grölen. Das ist natürlich nicht ideal, wenn man andere Patientinnen und Patienten versorgt, aber ich finde es trotzdem oft sehr unterhaltsam.

Dein Festival Sommer 2026

Sanitäterin steht in Arbeitskleidung

Welche Tipps & Tricks solltest du rund um die Festivalsaison kennen?

Festivals bedeuten nicht nur gute Stimmung und Spaß, sondern auch Organisation – und eine gewisse Belastung für deinen Körper. Umso wichtiger ist es, gut vorbereitet zu sein und sich die wichtigsten Tipps und Tricks schon im Vorfeld anzuschauen.

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